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Vorstösse Legislatur 2017 - 2021

Interpellation: Tagesschulen in Zeiten von Corona

Erstunterzeichner: Konrad Kocher

Begründung:

Die Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie stellen auch den Tagesschulbetrieb vor grosse Herausforderungen. Die Betreuung der Kinder selbst, aber auch die Organisation der Betreuung und die Kommunikation mit den Eltern sind aufwändiger und komplizierter als zuvor. Hinzu kommt, dass die Tagesschulen und die schulischen Bezugspersonen in dieser herausfordernden Zeit für viele Kinder eine noch bedeutendere Rolle haben.

In diesem Zusammenhang bitten wir das Stadtpräsidium um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Welche organisatorischen Anpassungen mussten in den Tagesschulen der Stadt Solothurn aufgrund der Coronapandemie vorgenommen werden (insbesondere hinsichtlich Betreuungsarbeit)?
  2. Mit welchen zusätzlichen Schwierigkeiten sind die Betreuungspersonen in ihrer täglichen Arbeit seit Ausbruch der Corona-Pandemie konfrontiert?
  3. Wie wird die Kommunikation zwischen Eltern und der Tagesschule gewährleistet? Wie und in welchen Abständen erfolgt eine Information der Eltern?
  4. Wie erreichbar bleibt die Tagesschule bei einem Notfall seitens der Eltern – insbesondere auch ausserhalb der Bürozeiten der Schuldirektion? Können die Tagesschulleitungen von den Eltern direkt kontaktiert werden?
  5. Soweit es zu Problemen zwischen der Tagesschule und einem Kind kommt, werden Eltern frühzeitig in die Lösungsfindung miteinbezogen? Falls ja, wie und durch wen werden sie einbezogen? Falls nein, warum nicht? Bestehen im Vorgehen im Umgang mit Problemen Unterschiede in der Pandemie?
  6. Stehen für die Betreuung genügend Fachpersonen zur Verfügung? Welcher Betreuungsschlüssel zwischen Fachpersonen und Kindern wird angewendet (aufgeschlüsselt nach den einzelnen Tagesschulstandorten)?
  7. Wie ist das zahlenmässige Verhältnis zwischen ausgebildeten Fachpersonen und übrigen Mitarbeitenden in der Tagesschule wie Zivildienstleistenden oder Praktikantinnen und Praktikanten (aufgeschlüsselt nach den einzelnen Tagesschulstandorten)?
  8. Musste seit Ausbruch der Pandemie zusätzliches Personal rekrutiert werden? Wenn ja, wie viele Personen mit welchen Ausbildungen und mit welchen Stellenprozenten (aufgeschlüsselt nach den einzelnen Tagesschulstandorten)?
  9. Wie viele Abgänge gab es seit Ausbruch der Pandemie (aufgeschlüsselt nach den einzelnen Tagesschulstandorten)? Standen diese Abgänge mit dem Ausbruch der Pandemie in Zusammenhang?
  10. Wie hoch war in den letzten fünf Jahren die Fluktuation der Mitarbeitenden an den diversen Standorten der Tagesschule? Hat sich die Fluktuationsrate seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie erhöht?
  11. Wie hat sich die Beschäftigung der Kinder in der Tageschulen unter Corona-Bedingungen verändert?
  12. Kann die Hausaufgabenbetreuung in den Tagesschulen auch unter Corona-Bedingungen gewährleistet werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?
  13. Wie ist das Ferienprogramm organisiert (aufgeschlüsselt nach Inhalt, Dauer und Betreuungsschlüssel)? Gibt es Unterschiede zwischen normalen Jahren und Pandemiejahren? Wenn ja, welche?
  14. Wie wirkt sich das Mittagessen in den Tagesschulen unter Einhaltung der Abstandsregeln auf die Kinder aus? Wie ist der zeitliche Ablauf des Mittagessens (aufgeschlüsselt nach den einzelnen Tagesschulstandorten)? Müssen die Kinder länger am Tisch sitzen bleiben als in normalen Jahren? Haben sie freie Platzwahl? Haben die Kinder auch freie Spielzeit nach dem Mittagessen? Hat sich das Essverhalten der Kinder seit Ausbruch der Corona-Pandemie verändert?
  15. Sind gesunde, kindgerechte und abwechslungsreiche Mahlzeiten vom Cateringdienst gewährleistet?

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