Bereitstellung von niederschwelligem Wohnraum in der Stadt Solothurn für suchtkranke Menschen
Medienmitteilung SP Stadt Solothurn
Postulat «Bereitstellung von niederschwelligem Wohnraum in der Stadt Solothurn für suchtkranke Menschen»
Die SP der Stadt Solothurn verlangt vom Stadtpräsidium, zu prüfen, ob die Stadt selbst oder Dritte in einer geeigneten eigenen Liegenschaft oder in einer gemieteten Liegenschaft für suchtkranke Menschen niederschwelligen Wohnraum schaffen und zur Verfügung stellen kann.
Mit dem Aufkommen von Crack ist das Drogenproblem in der Stadt Solothurn wieder sichtbarer und akuter geworden. Crack hat für die Betroffenen verheerende Folgen und führt zu schneller Abhängigkeit und grossem Beschaffungsstress. Durch die Verwahrlosung und Verelendung kommt es oft zu Beschaffungskriminalität, Betteleien und damit zu einer Belastung des öffentlichen Raumes. In der Stadt leben 30-40 suchtkranke Menschen, die in einem Wohnhaus als Mieter nicht tragbar und obdachlos sind. Im Bericht «Massnahmepaket Sicherheit», den die Verwaltung im Zusammenhang mit der Motion Aebischer «Sofortige Verbesserung der Sicherheit in der Stadt Solothurn» erstellte, wird der Bereitstellung eines niederschwelligen Wohnangebots in der Region höchste Priorität beigemessen.
Die Stadt Solothurn soll deshalb auf ihrem Gemeindegebiet alle möglichen Optionen für die Bereitstellung von niederschwelligem Wohnraum für suchtkranke Menschen prüfen. Damit wird diesen Menschen einerseits ein menschenwürdiges Leben ermöglicht, andererseits kommt es aber auch zu einer spürbaren Entlastung des öffentlichen Raumes.
Für die SP der Stadt Solothurn
Franco Supino und Sebastian Rüegg
Kontakt
Erstunterzeichner:
Daniel Kiefer 079 138 73 90
Fraktionspräsidium:
Franco Supino 079 777 13 50
Sebastian Rüegg 076 802 07 02