«Solothurn schaut hin» – Massnahmen gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum

Medienmitteilung zum Postulat «Solothurn schaut hin»

Am Dienstag 16. Dezember 2025 hat die SP-Fraktion das Postulat «Solothurn schaut hin – Massnahmen gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum» eingereicht.

Die SP verlangt von der Stadt Solothurn zu prüfen, wie eine Sensibilisierungs- und Präventionskampagne im Sinne von «Solothurn schaut hin» durchgeführt werden kann und wie sie ein niederschwelliges Meldetool für Betroffene und Beobachtende von sexualisierter Gewalt lancieren kann.

Dadurch wird Stadt Solothurn aufgefordert, aufzuzeigen, wie sie dieses wichtige Thema angehen will und wie Betroffene von sexualisierter Gewalt Vorfälle niederschwellig melden können.

Vor allem FLINTA1-Personen sind sehr oft von sexualisierter Gewalt betroffen. Die SP will Sicherheit für alle schaffen und dafür sorgen, dass niemand alleine gelassen wird – gerade im öffentlichen Raum hat die Stadt diese Möglichkeit. 

Die Erstunterzeichnerin Angela Petiti schreibt in ihrem Vorstoss: «Physische und psychische Gewalt an Frauen ist omnipräsent und muss auf allen Ebenen angegangen werden.» Die Zahlen seien alarmierend.

Auch die Stadt Solothurn müsse ihren Beitrag leisten.  Für die SP der Stadt Solothurn ist Sexualisierte Gewalt ein gesellschaftliches Problem. Es tragen alle Verantwortung – die Stadt muss im öffentlichen Raum ihre Möglichkeiten gegen Gewalt ausschöpfen.

Postulat «Solothurn schaut hin»

  1. FLINTA Akronym für = Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen ↩︎