Aufsuchende Sozialarbeit in Solothurn
Medienmitteilung der SP-Gemeinderatsfraktion
Die Fraktion der SP Stadt Solothurn möchte, dass die Stadt prüft, wie die aufsuchende Sozialarbeit nach Ablauf des Pilotprojektes in Solothurn weitergeführt und ausgebaut werden kann.
Die kantonale Finanzierung des Pilotprojekts zur aufsuchenden Sozialarbeit im öffentlichen Raum (sog. Gassenarbeit) in Zusammenhang mit der aktuellen Crack-Situation läuft im Juni 2026 aus.
Für die Erstunterzeichnende Angela Petiti leistet die aufsuchende Sozialarbeit einen wichtigen Teil mit ihrer alltagsnahen und niederschwelligen Unterstützung im öffentlichen Raum. Diese Arbeit soll in Solothurn zwingend weitergeführt und verstärkt werden, auch nach Ablauf des Pilotprojektes.
Es braucht in der Stadt Solothurn ein ganzheitliches Konzept mit Massnahmen im Zusammenhang mit dem Thema Sicherheit und der Suchtthematik: Es gibt die Massnahmen, die die Sicherheit erhöhen, aber genauso braucht es Massnahmen unter dem Titel Schadensminderung, die darauf abzielen, die Situation der suchtkranken Menschen zu verbessern und die Folgen ihrer Suchtkrankheit zu lindern. Dazu kann die aufsuchende Sozialarbeit einen wesentlichen Teil beitragen, indem sie die Betroffenen unmittelbar auf der Gasse anspricht und hilft, brennende Probleme zu lösen. Der öffentliche Raum wird dadurch entscheidend entlastet.
Die SP sieht es als zentral an, dass die Stadt Solothurn die aufsuchende Sozialarbeit weiterführt und vor allem auch ausbaut, da sich die Investition in aufsuchende Sozialarbeit für alle auszahlt.