Generalversammlung der SP Stadt Solothurn vom 7. Mai

Von Pierric Gärtner, SP Stadt Solothurn

Am Mittwoch, 7. Mai 2025 traf sich die SP Stadt Solothurn zur jährlichen Generalversammlung in der Braustube der Öufibrauerei. Im Zentrum standen dabei die Wiederwahl des Vorstands sowie der Rückblick auf ein politisch bewegtes Jahr. Pierric Gärtner wurde als Präsident bestätigt, ebenso Sibylle Berberat als Kassierin. Auch Nicolas Erzer, Niels Kruse und Anna Rüefli wurden erneut in den Vorstand gewählt. Die Rechnung 2024 und das Budget 2025 wurden einstimmig verabschiedet – die SP steht finanziell solide da und konnte trotz Wahljahr Rücklagen erhalten.

In ihrem Bericht blickte Stadtpräsidentin Stefanie Ingold auf zentrale politische Fortschritte zurück. Ein Schwerpunkt war die Verwaltungsreform, die auf ein effizienteres, bürgernahes Funktionieren der Stadtverwaltung abzielt. Auch wenn noch nicht alle Prozesse abgeschlossen sind, zeigt sich Ingold zuversichtlich, dass hier ein zukunftsfähiges Modell entsteht. Besonders die neu geschaffene Verwaltungsleitung für Bildung, Kultur und Sport soll die Vernetzung stärken und den gesellschaftlichen Stellenwert dieser Bereiche gezielt fördern.

Die Stadtentwicklung bleibt ein Kernthema: Die Ortsplanungsrevision schreitet stetig voran und das Projekt Bahnhof Süd hat mit der Zustimmung an der Urne einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dieses gilt als richtungsweisend für die weitere Stadtentwicklung. Parallel dazu wird der Klosterplatz gemeinsam mit Bevölkerung und Gewerbe als neuer Begegnungsort gestaltet. Auch die Innenstadt gewinnt weiter an Attraktivität – so sollen etwa am Kreuzackerpark und Postplatz neue Buvetten die Aufenthaltsqualität erhöhen.

Ein besonderer Erfolg ist die Auszeichnung Solothurns mit dem Energielabel Gold – ein starkes Zeichen für nachhaltige Stadtpolitik. Auch der breit angelegte Dialogprozess zur Altstadt brachte konkrete, umsetzbare Ergebnisse, die nun schrittweise realisiert werden.

Aus der Parteibasis kam die Anregung, gewisse Abläufe künftig noch effizienter zu gestalten – mit dem Ziel, die Stadtentwicklung weiterhin konstruktiv zu unterstützen.

Der Bericht von Stefanie Ingold wurde mit grossem Applaus gewürdigt. Die anschliessende Diskussion zeigte eine engagierte, vielfältige Parteibasis – und mündete in einem klaren Bekenntnis: Mit Stefanie Ingold geht die SP mit einer überzeugenden, breit abgestützten Kandidatin in den Wahlkampf ums Stadtpräsidium.